"...noch einmal meine Kinder sehen"
Eine geschichtliche Erzählung aus Friesenhagen
von Joseph Rinscheid
Agnes
Schmidt war die Frau des Hofpächters Peter Schmidt, weshalb Sie einfach Peter
Schmidtens Frau genannt wurde. In den 1950er
Jahren gelangte Agnes, über 300 Jahre nach ihrem Tode, posthum zur Berühmtheit,
als Pfarrer Joseph Rinscheid sie zur Hauptfigur seiner geschichtlichen Erzählung
„…noch einmal meine Kinder sehen“ machte.
Rinscheid
hat in seinem Buch die Geschehnisse der damaligen Zeit ausführlich beschrieben
und sehr gut recherchiert. So war es Rinscheid möglich, Einblick in die alten
Hatzfeldtschen Archive zu nehmen. Jahrgang 1880 war er selber in der Lage die
altdeutschen Schriften zu lesen und zu entziffern. Die wahre Geschichte um Agnes
Schmidt und ihren letzten Wunsch „…noch einmal meine Kinder sehen“ ist
somit eine wertvolle Quelle für jeden, der an der Geschichte der Gemeinde
Friesenhagen und den Ereignissen während des grausamen Hexenprozesses
interessiert ist.
Agnes
Schmidt starb am 17. Dezember 1650 nur zwei Wochen nach ihrem Mann Peter.
Das
Ehepaar Schmidt hinterließ sechs Kinder. Die großjährigen Töchter Lieschen,
Trinchen und Lenchen waren bereits versorgt und hatten das Elternhaus zuvor
verlassen. Für ihre drei unmündigen Kinder Peter-Jakob, Magdalenchen und
Gertrud hatte Agnes vor ihrem Tod ihren Vetter Bertram Schmidt, den
Schulmeister, bestimmt. Er kümmerte sich nach Agnes tot um die drei minderjährigen
Kinder.
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"Noch einmal meine Kinder sehen..."
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Die vorliegende Version ist in der deutschen Rechtschreibung von 1950 verfasst
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